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Seit den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts ist ein internationaler Standard über die Organisation Society for Worldwide Interbank Financial Transactions — kurz SWIFT — für den internationalen Zahlungsverkehr definiert worden. Die Kernelemente des internationalen Zahlungsverkehrs sind der sogenannte IBAN (International Bank Account Number) und der BIC (Bank Identifier Code). Bei einer Überweisung innerhalb der Landesgrenzen werden Kontonummer und Bankleitzahl verwendet; im internationalen Zahlungsverkehr entspricht das dem IBAN und BIC. Seit einigen Jahren ist die Überweisung von Eurobeträgen innerhalb der EU dem nationalen Zahlungsverkehr gleichgesetzt. Für Bankkunden, die mittels IBAN und BIC Eurobeträge zwischen zwei EU Länder überweisen, bedeutet das: Es gibt keine Spesen für diese Transaktion und die Überweisung in ein anderes EU Land darf nicht länger dauern als zu einem Kreditinstitut innerhalb der Landesgrenzen.
Die letzte Neuerung mit Bezug auf den internationalen Zahlungsverkehr ist das Projekt SEPA (Single Euro Payments Area). Dies gibt dem Kunden die Möglichkeit, mit Hilfe des IBAN und BIC nicht nur Überweisungen zu tätigen, sondern auch Einziehungs- und Lastschriftverfahren spesenfrei zwischen den EU Ländern einzusetzen. Die spesenfreie Überweisung in Euro kann in allen Ländern der EU — unabhängig davon, ob die lokale Währung Euro ist oder nicht — durchgeführt werden. Die einzige Bedingung ist nur, dass das Konto vom Sender und vom Empfänger in Euro geführt wird.
Der Aufbau von IBAN und BIC wurde von SWIFT definiert und muss bei jeder Kontoeröffnung immer nach dem gleichen Schema erfolgen. Der IBAN enthält sowohl die lokale Bankleitzahl als auch die Kontonummer des Empfängers. Darüber hinaus ist der BIC eine 11-stellige Zeichenkombination, deren erste vier Stellen das Kreditinstitut kennzeichnet, die Stellen Fünf und Sechs definieren das Land, Acht und Neun die Stadt oder Region; die letzten drei Stellen bilden eine Prüfziffer.
Redaktion Contendia
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